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SPD Oberotterbach.

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News-Ticker :

03.07.2026 18:19 Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv
Zum aktuellen Reformpaket der Bundesregierung warnt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Gesundheit der SPD vor negativen Folgen. „Der von der Union durchgesetzte Punkt der Koalitionsausschusseinigung, dass künftig bereits ab dem ersten Tag eine ärztliche Krankschreibung eingeholt werden muss, ist völlig abenteuerlich“, erklärt der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen (ASG) Boris Velter. „Wenn nun… Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten im Gesundheitswesen – Abenteuerliches Vorhaben: Krankschreibungspflicht ab dem ersten Tag ist nicht zielführend und kontraproduktiv weiterlesen

23.06.2026 19:06 Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission
Reform muss zu spürbaren Verbesserungen gegenüber dem Status quo führen Der Abschlussbericht der Rentenkommission ist eine gute Grundlage für eine umfassende Reform, die wir jetzt gründlich beraten und dann auf den Weg bringen wollen. „Die Kommission hatte die Aufgabe, Vorschläge zu entwickeln, wie insbesondere Menschen mit kleinen und mittleren Einkommen ihren Lebensstandard im Alter sichern… Dagmar Schmidt zu den Empfehlungen der Rentenkommission weiterlesen

20.06.2026 12:14 Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag
117 Millionen Menschen auf der Flucht Gabriela Heinrich, menschenrechtspolitische Sprecherin: Am 20. Juni, dem Weltflüchtlingstag der Vereinten Nationen, wird daran erinnert, dass Millionen Menschen gezwungenermaßen ihre Heimat verlassen mussten. Hinter den Zahlen stehen persönliche Geschichten und individuelle Schicksale. „Aktuell sind weltweit über 117 Millionen Menschen auf der Flucht, darunter viele Kinder, oftmals ohne die Begleitung… Gabriela Heinrich zum Weltflüchtlingstag weiterlesen

18.06.2026 12:25 „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“
Rechte Mehrheit im EU-Parlament stellt Vereinbarung für sauberes Wasser infrage Das Europäische Parlament hat heute eine Resolution zur Umsetzung der Kommunalabwasserrichtlinie (KARL) verabschiedet. Die in der vergangenen Legislatur beschlossene Vereinbarung zur Verbesserung der Wasserqualität sieht Vorschriften für eine durch Unternehmen gestützte Finanzierung der sogenannten 4. Reinigungsstufe vor. An dieser finanziellen Großaufgabe sollen vor allem Kosmetik-… „Fatales Signal an Kommunen und Verbraucher:innen“ weiterlesen

18.06.2026 12:16 Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz
Arbeitszeitgesetz: Flexibilisierung ist keine Einbahnstraße Im Koalitionsvertrag ist festgehalten, dass die neue Arbeitszeitregelung keine Ausweitung der Arbeitszeit gegen den Willen der Beschäftigten sein darf, so Annika Klose. „Wir haben im Koalitionsvertrag explizit vereinbart, dass eine solche Reform auch und gerade im Sinne der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ausgestaltet werden muss. Dass es also auch… Annika Klose zum Arbeitszeitgesetz weiterlesen

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Hendrik Hering zur Sache: Verkehrslärmschutz hat für uns eine zentrale Bedeutung :

Landespolitik

Sachstand: Wir sichern Mobilität. Sie ist wichtige Voraussetzung für unseren Wohlstand, für mehr Beschäftigung und für gleiche Chancen auf Teilhabe eines Jeden am gesellschaftlichen Zusammenleben. Aufgabe unserer Verkehrspolitik ist es, diese nachhaltig zu gestalten. Dieser Aufgabe haben wir uns verpflichtet. Es ist unbestritten, dass Lärm zu Erkrankungen führen kann. Auch aus diesem Grund hat der Verkehrslärmschutz für uns eine zentrale Bedeutung.

Die SPD-Landesregierung legt ihren Schwerpunkt auf den Lärmschutz an den Bundes- und Landesstraßen. Seit 2006 (bis 2009) wurden für Lärmvorsorge und Lärmsanierung an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen über 23 Millionen Euro für die Menschen in unserem Land investiert.

Insbesondere der Fluglärm wird zunehmend als besonders belastend empfunden. Hinsichtlich des Baus der neuen Landebahn am Flughafen Frankfurt am Main hat die Deutsche Flugsicherung die neuen An- und Abflugverfahren vorgestellt. Damit kommen neue, zusätzliche, teilweise erheblichen Belastungen auf die betroffenen rheinland-pfälzischen Regionen zu. Die DFS hat immer den Eindruck erweckt, dass das bisherige Abflugroutenkonzept alternativlos sei. Mit den Ergebnissen eines von der SPD-geführten Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachtens wird klargestellt, dass es Alternativlösungen gibt, welche die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz entlasten können. Im Ergebnis muss das Ziel sein, eine faire Lastenverteilung bei der Fluglärmsituation zu schaffen. Bislang stellt sich die geplante Verteilung der Belastungen durch die neuen Abflugrouten als völlig ungleich gewichtet dar.

Das Nachtflugverbot muss kommen. Dies ist das Ergebnis des Mediationsverfahrens in Hessen - daran muss sich Politik halten. Untersuchungen haben gezeigt: Eine Verlagerung von Flugverkehren an den Flughafen Hahn ist möglich und sinnvoll.

Auch der Schienengüterverkehr erzeugt Lärm und Erschütterungen, die für die Menschen belastend sind. Gerade an den Strecken im Mittelrheintal und an der Mosel. Daher setzen wir uns schon lange für Maßnahmen gegen den Bahnlärm ein. Mit einem gemeinsamen 10-Punkte-Programm von Rheinland-Pfalz und Hessen wollen wir den Schienenverkehr im gesamten Mittelrheintal durch eine Kombination von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen menschen- und umweltverträglicher gestalten. Die Bundesregierung und die Bahn dürfen sich nicht weiter auf Absichtserklärungen beschränken: Wir fordern klar benannte Maßnahmen, ein Budget und verbindliche Umsetzungszeiten für das Mittelrheintal und die Mosel.

Wir stehen für eine alternative Trassenführung für das Mittelrheintal. Der Bund muss rasch einen geeigneten Korridor finden und die notwendigen Untersuchungen für eine geänderte Führung im Bundesverkehrswegeplan durchführen.

Auf europäischer Ebene kämpft Rheinland-Pfalz für lärmabhängige Trassenpreise und eine Verpflichtung zur Umrüstung von Bestandsfahrzeugen in einer Übergangszeit mit festem Enddatum.

Fazit: Die oben beschriebenen Maßnahmen sind Beispiele rheinland-pfälzischer Aktivitäten im Bereich „Verkehrslärmschutz“. Wir haben schon Einiges erreicht, aber wir wollen weitere Fortschritte und das möglichst rasch. Wir setzen uns weiter für das Ziel ein, Mobilität in Rheinland-Pfalz zu sichern und gleichzeitig den Verkehrslärm zu verringern. Weniger Lärm bedeutet höhere Lebensqualität und weniger lärmbedingte Gesundheitsrisiken. Weniger Lärm bedeutet ein noch schöneres Rheinland Pfalz. Genau das wollen wir erreichen.

 

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