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SPD Oberotterbach.

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News-Ticker :

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

14.09.2026 17:54 Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise
Regulatorischer Spritpreisdeckel zur Entlastung von Verbraucherinnen und Verbrauchern Die steigenden Spritpreise sorgen erneut für Belastungen bei Verbraucherinnen und Verbrauchern. Angesichts der Tatsache, dass die Preise an den Zapfsäulen auch jetzt wieder stärker und schneller gestiegen sind, als der Ölpreis und die Verarbeitungs- und Transportkosten es zu rechtfertigen vermuten, fordern wir erneut einen regulatorischen Spritpreisdeckel zur… Armand Zorn zur aktuellen Lage der Spritpreise weiterlesen

14.09.2026 17:53 Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland
Schließung deutscher Goethe-Institute in Russland ist großer Fehler Nancy Faeser, zuständige Berichterstatterin: Seit dem 13.09.2026 schließt Russland die Goethe-Institute in Moskau, St. Petersburg und Jekaterinburg. Die SPD-Bundestagsfraktion kritisiert die Entscheidung als schweren Rückschlag für den kulturellen und gesellschaftlichen Austausch. Die Institute stärken die Verbindungen zwischen Deutschland und der russischen Zivilgesellschaft über Regierungen hinaus. „Die Schließung der… Nancy Faeser zur Schließung der Goethe-Institute in Russland weiterlesen

04.09.2026 17:57 Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026
Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026 Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer heutigen Klausursitzung folgende Beschlüsse gefasst: Wirtschaftliche Abhängigkeiten reduzieren, Klimaanpassung vorantreiben Damit Fortschritt bei allen ankommt: gute Arbeit im KI-Zeitalter Beide Beschlusspapiere finden Sie auch hier.

03.09.2026 17:58 Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt
Wir gratulieren Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung zum Staatsminister für Sport und Ehrenamt. Damit hat das Warten auf die Nachbesetzung von Christiane Schenderlein endlich ein Ende. Als zweifacher Olympiasieger bringt Rauhe umfangreiche eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit. Sonja Eichwede, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Ich gratuliere Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung. Nach dem Wechsel von… Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt weiterlesen

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Hendrik Hering zur Sache: Verkehrslärmschutz hat für uns eine zentrale Bedeutung :

Landespolitik

Sachstand: Wir sichern Mobilität. Sie ist wichtige Voraussetzung für unseren Wohlstand, für mehr Beschäftigung und für gleiche Chancen auf Teilhabe eines Jeden am gesellschaftlichen Zusammenleben. Aufgabe unserer Verkehrspolitik ist es, diese nachhaltig zu gestalten. Dieser Aufgabe haben wir uns verpflichtet. Es ist unbestritten, dass Lärm zu Erkrankungen führen kann. Auch aus diesem Grund hat der Verkehrslärmschutz für uns eine zentrale Bedeutung.

Die SPD-Landesregierung legt ihren Schwerpunkt auf den Lärmschutz an den Bundes- und Landesstraßen. Seit 2006 (bis 2009) wurden für Lärmvorsorge und Lärmsanierung an den Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen über 23 Millionen Euro für die Menschen in unserem Land investiert.

Insbesondere der Fluglärm wird zunehmend als besonders belastend empfunden. Hinsichtlich des Baus der neuen Landebahn am Flughafen Frankfurt am Main hat die Deutsche Flugsicherung die neuen An- und Abflugverfahren vorgestellt. Damit kommen neue, zusätzliche, teilweise erheblichen Belastungen auf die betroffenen rheinland-pfälzischen Regionen zu. Die DFS hat immer den Eindruck erweckt, dass das bisherige Abflugroutenkonzept alternativlos sei. Mit den Ergebnissen eines von der SPD-geführten Landesregierung in Auftrag gegebenen Gutachtens wird klargestellt, dass es Alternativlösungen gibt, welche die Bevölkerung in Rheinland-Pfalz entlasten können. Im Ergebnis muss das Ziel sein, eine faire Lastenverteilung bei der Fluglärmsituation zu schaffen. Bislang stellt sich die geplante Verteilung der Belastungen durch die neuen Abflugrouten als völlig ungleich gewichtet dar.

Das Nachtflugverbot muss kommen. Dies ist das Ergebnis des Mediationsverfahrens in Hessen - daran muss sich Politik halten. Untersuchungen haben gezeigt: Eine Verlagerung von Flugverkehren an den Flughafen Hahn ist möglich und sinnvoll.

Auch der Schienengüterverkehr erzeugt Lärm und Erschütterungen, die für die Menschen belastend sind. Gerade an den Strecken im Mittelrheintal und an der Mosel. Daher setzen wir uns schon lange für Maßnahmen gegen den Bahnlärm ein. Mit einem gemeinsamen 10-Punkte-Programm von Rheinland-Pfalz und Hessen wollen wir den Schienenverkehr im gesamten Mittelrheintal durch eine Kombination von kurz-, mittel- und langfristigen Maßnahmen menschen- und umweltverträglicher gestalten. Die Bundesregierung und die Bahn dürfen sich nicht weiter auf Absichtserklärungen beschränken: Wir fordern klar benannte Maßnahmen, ein Budget und verbindliche Umsetzungszeiten für das Mittelrheintal und die Mosel.

Wir stehen für eine alternative Trassenführung für das Mittelrheintal. Der Bund muss rasch einen geeigneten Korridor finden und die notwendigen Untersuchungen für eine geänderte Führung im Bundesverkehrswegeplan durchführen.

Auf europäischer Ebene kämpft Rheinland-Pfalz für lärmabhängige Trassenpreise und eine Verpflichtung zur Umrüstung von Bestandsfahrzeugen in einer Übergangszeit mit festem Enddatum.

Fazit: Die oben beschriebenen Maßnahmen sind Beispiele rheinland-pfälzischer Aktivitäten im Bereich „Verkehrslärmschutz“. Wir haben schon Einiges erreicht, aber wir wollen weitere Fortschritte und das möglichst rasch. Wir setzen uns weiter für das Ziel ein, Mobilität in Rheinland-Pfalz zu sichern und gleichzeitig den Verkehrslärm zu verringern. Weniger Lärm bedeutet höhere Lebensqualität und weniger lärmbedingte Gesundheitsrisiken. Weniger Lärm bedeutet ein noch schöneres Rheinland Pfalz. Genau das wollen wir erreichen.

 

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