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SPD Oberotterbach.

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News-Ticker :

07.06.2026 19:19 Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung
Stabilisierung der Pflegeversicherung muss solidarisch sein Ohne fairen Ausgleich zwischen sozialer und privater Pflegeversicherung bleibt die Finanzkrise der Pflege ungelöst. „Der Entwurf enthält wichtige Ansätze zur Verbesserung der Versorgung pflegebedürftiger Menschen. Die stärkere Ausrichtung auf Prävention und Rehabilitation, die Unterstützung pflegender Angehöriger sowie Maßnahmen zur Entbürokratisierung gehen grundsätzlich in die richtige Richtung. Die zentrale Antwort… Christos Pantazis zur Reform der Pflegeversicherung weiterlesen

03.05.2026 15:23 Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit
Tag der Pressefreiheit: Wir schützen Journalist:innen und stärken die Medienvielfalt. Martin Rabanus, kultur- und medienpolitischer Sprecher: Am Tag der Pressefreiheit zeichnet sich eine desolate Entwicklung für Journalist:innen weltweit ab. Die SPD-Bundestagsfraktion fordert deshalb konsequenten Schutz und eine Digitalsteuer, die den Medienstandort Deutschland und Europa sichert. „Am Tag der Pressefreiheit geht es um mehr als um… Martin Rabanus zum Tag der Pressefreiheit weiterlesen

01.05.2026 15:23 Armand Zorn zum Tankrabatt
Wir entlasten schnell und spürbar Über die befristete Senkung der Energiesteuer ist es möglich, sehr schnell jene spürbar zu unterstützen, die es dringend brauchen. Jetzt kommt es darauf an, dass die Mineralölkonzerne die Steuersenkung an die Verbraucher:innen weitergeben und die Preise entsprechend senken. Mit der weiteren Schärfung des Kartellrechts muss rasch der dritte Teil unseres… Armand Zorn zum Tankrabatt weiterlesen

27.04.2026 15:26 Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften
Die SPD ruft zur Teilnahme an den diesjährigen Kundgebungen des DGB zum Tag der Arbeit am 1. Mai auf. Ganz im Sinne des diesjährigen Mottos „#GEMA1NSAM – Für gute Arbeit“ kämpft die SPD an der Seite der Gewerkschaften für eine Entlastung der Beschäftigten und eine sichere Rente, für mehr Tarifbindung, einen höheren Mindestlohn und eine… Zum Tag der Arbeit: SPD-Spitze an der Seite der Gewerkschaften weiterlesen

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

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Wolfgang Thierse hat die Welt verändert :

Pressemitteilung

Landau-Mörlheim (red)

„ Wolfgang Thierse hat die Welt verändert. Er hat in einem diktatorischen System den Mund aufgemacht. Er hat den Preis mit Recht verdient“.

Diese lobenden Worte fand Laudator Joachim Mertes für den Bundestagsvizepräsidenten Wolfgang Thierse, den diesjährigen Martinipreisträger der südpfälzischen SPD.
Der rheinland-pfälzische Landtagspräsident, der in seiner Laudatio auf die Ereignisse in der ehemaligen DDR am 09. November vor zwanzig Jahren einging, bezeichnete Thierse als einen Menschen, der damals auf die Straße ging und Mut zeigte.
„Die Wurzel aller Freiheit ist der Mut“, betonte Joachim Mertes. Wolfgang Thierse habe sich von Anfang an an die Spitze der Demokratiebewegung gesetzt. Er habe sich eingemischt, um das System zu verändern. 1989 habe eine friedliche Revolution ohne Steine am runden Tisch stattgefunden, eine Revolution von Bürgern, die großes bewirkt hätten. „Wolfgang Thierse ist eine Stimme geworden, die bis tief in den Westen gewirkt hat“, erklärte Mertes. Thierse erfülle voll und ganz die Kriterien des Martinipreises.
Er sei keiner, der moralisiere. Vielmehr kämpfe er für die Demokratie und eine Demokratie bleibe nur bestehen, wenn man sich ständig für sie einsetze.
In seiner Ansprache ging Wolfgang Thierse ebenfalls auf die Ereignisse vor 20 Jahren ein. Die Einheit sei den Ostdeutschen zu verdanken und nicht Helmut Kohl. „Wir Ostdeutschen haben die Mauer von Ostdeutschland aus eingedrückt. Diese Tatsachen wird im nach hinein oftmals verkehrt dargestellt“, betonte der Martinipreisträger 2009. Diese friedliche Revolution bezeichnete Thierse als eine Sternstunde der deutschen und europäischen Freiheits- und Demokratiegeschichte.

Die Menschen im Osten hätten nach Freiheit gestrebt und die damaligen Ereignisse hätten sich unerwartet entwickelt.
„Es bedurfte des Zusammenwirkens vieler Kräfte, um unser Ziel zu erreichen“, erklärte Thierse. Aus dem Mut von wenigen habe sich der Mut von vielen entwickelt.
Die friedliche Revolution von damals sei eine Revolution von Namenlosen gewesen und auch er selbst sei nur Teil dieser Revolution gewesen.
Bei den Menschen in Ostdeutschland habe sich ein dauerhaftes Selbstbewusstsein entwickelt, erklärte Thierse. Damals habe die Freiheit vor der Einheit gestanden und die Menschen hätten nach einem Akt der Selbstbefreiung gestrebt.
„Ich war kein Held, ich habe lediglich versucht, nach meinen moralischen Maßstäben und Vorstellungen zu handeln“, sagte Thierse.
Die Erfahrungen in der DDR hätten ihn gelehrt, dass ein fundamentaler Zusammenhang zwischen Freiheit und Gerechtigkeit bestehe. „Demokratie beruht auf Gerechtigkeit und man muss dafür kämpfen“, meinte der Preisträger.
Zu Beginn der Veranstaltung hatte der Unterbezirksvorsitzende Heinz Schmitt auf die Kriterien für die Verleihung des Martinipreises hingewiesen.
Er werde an Menschen vergeben, die sich um Demokratie, um die politische Kultur, um Aufklärung und Wahrhaftigkeit im politischen und gesellschaftlichen Leben verdient gemacht hätten.
Mit Thierse werde ein Mann geehrt, der über viele Jahre dazu beigetragen habe, die Verständigung zwischen Ost- und Westdeutschland voran zu bringen. Er habe als Vorsitzender die Geburtsstunde der freien Sozialdemokratie in der DDR begleitet und in besonderem Maße zum demokratischen Bewusstsein in Ost und West beigetragen.

Zusammen mit Joachim Mertens überreichte Heinz Schmitt eine Karikatur „Gans demokratisch“ des südpfälzischen Künstlers Armin Hott.
Zu dem Preis gehören zudem sechs Kisten Wein von sozialdemokratischen Winzern aus der Südpfalz.

Für die musikalische Gestaltung im Mörlheimer Dorfgemeinschaftshaus sorgten Mirjam Wien am Klavier und Sandro Hirsch an der Trompete.

 

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