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SPD Oberotterbach.

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News-Ticker :

04.09.2026 17:57 Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026
Beschlusspapiere Klausur der SPD-Bundestagsfraktion am 03./04. September 2026 Die SPD-Bundestagsfraktion hat auf ihrer heutigen Klausursitzung folgende Beschlüsse gefasst: Wirtschaftliche Abhängigkeiten reduzieren, Klimaanpassung vorantreiben Damit Fortschritt bei allen ankommt: gute Arbeit im KI-Zeitalter Beide Beschlusspapiere finden Sie auch hier.

03.09.2026 17:58 Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt
Wir gratulieren Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung zum Staatsminister für Sport und Ehrenamt. Damit hat das Warten auf die Nachbesetzung von Christiane Schenderlein endlich ein Ende. Als zweifacher Olympiasieger bringt Rauhe umfangreiche eigene Erfahrungen aus dem Spitzensport mit. Sonja Eichwede, stellvertretende Fraktionsvorsitzende: „Ich gratuliere Ronald Rauhe herzlich zu seiner Ernennung. Nach dem Wechsel von… Ronald Rauhe wird neuer Staatsminister für Sport und Ehrenamt weiterlesen

02.09.2026 17:59 Jasmina Hostert zum KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz
Gute Startchancen für jedes Kind – starke Kitas, starke Familien Jasmina Hostert, familienpolitische Sprecherin: Heute hat das Kabinett den Entwurf für ein KiTa-Startchancen- und -Qualitätsentwicklungsgesetz beschlossen. Das Gesetz soll bundesweite Qualitätsstandards für Kindertagesbetreuung einführen und die Entwicklungs- und Bildungschancen von Kindern verbessern. Der Bund will die Länder dafür von 2027 bis 2034 mit rund 9,25 Mrd.… Jasmina Hostert zum KiTa-Startchancen- und Qualitätsentwicklungsgesetz weiterlesen

01.09.2026 18:01 Russische hybride Angriffe: Bundesregierung muss entschlossen handeln
Der Fund der mit Sprengstoff beladenen Drohne auf dem Leipziger Flughafen beruht auf einer durch Russland gesteuerten Aktion. Es ist wichtig, dass die Bundesregierung darauf entschieden reagiert und den Aggressor konkret benennt. Die nun angekündigten Maßnahmen sind zu begrüßen. Russland muss unmissverständlich klargemacht werden, dass Angriffe auf deutschem Boden nicht folgenlos bleiben. Sonja Eichwede, stellvertretende Fraktionsvorsitzende:… Russische hybride Angriffe: Bundesregierung muss entschlossen handeln weiterlesen

24.08.2026 19:52 Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal
Die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann bei der Pflegereform unterstützen wir, sagt Christos Panztazis. Dafür braucht es aber auch eine gerechte Gegenfinanzierung. „Wir begrüßen die angekündigte Kurskorrektur von Bundesgesundheitsminister Linnemann ausdrücklich. Es ist richtig, die geplante Kürzung der Rentenbeiträge für pflegende Angehörige komplett zurückzunehmen. Wir als SPD haben von Anfang an deutlich gemacht: Die Stabilisierung… Pflegenden Angehörigen die Alterssicherung zu kürzen, wäre das falsche Signal weiterlesen

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Unsere Gesundheit! :

Veranstaltungen

Die seit dem 01. April in Kraft getretene Gesundheitsreform hat trotz vieler Kritiken auch zahlreiche positive Aspekte. Dies stellte die Mehrzahl der Referenten bei einer Diskussionsveranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen der SPD-Südpfalz (AfA) fest.
So hob Erwin Welsch, der Vorsitzende der südpfälzischen AfA, drei wichtige Punkte hervor, die wesentlich für seine Organisation seien. Das Solidaritätsprinzip in der gesetzlichen Krankenversicherung bleibe erhalten, es gebe keine Leistungskürzungen und keine weiteren Zuzahlungen und die Versicherten hätten mehr Wahlmöglichkeiten und eine bessere Versorgung.

Günter Krüchten, Landesgeschäftsführer der DAK, wies in seinen Ausführungen auf das gut ausgebaute ambulante und stationäre Versorgungssystem in der Südpfalz hin. Es gelte diesen hohen Qualitätsstandard im Gesundheitswesen zu halten und die DAK werde ihren Beitrag dazu leisten. Einige Neuerungen der Gesundheitsreform böten die Möglichkeiten, die gesetzliche Krankenversicherung noch effizienter und moderner zu gestalten. Krüchten informierte auch über die Wahltarife, welche die DAK anbiete. Sie würden von den Versicherten aber noch nicht genutzt. Er plädierte zudem dafür, die Verwaltungskosten im Auge zu behalten, da das Geld bei den Leistungserbringern ankommen müsse.
Für den Bundestagsabgeordneten Heinz Schmitt, welcher der Gesundheitsreform zugestimmt hatte, war es wichtig, dass keine zusätzlichen Kosten auf die Versicherten entfallen und es bei den Leistungen keine Einschränkungen gebe. Er könne der Reform viel Positives abgewinnen, auch wenn er bedauere, dass sich seine Partei mit der Einführung einer Bürgerversicherung nicht durchsetzen konnte. Heinz Schmitt informierte über den geplanten Gesundheitsfonds, der ein solidarisches Instrument sei. Über den Fonds würden die Beiträge an die Kassen je nach Risiken bei den Patienten verteilt. Heinz Schmitt bewertete auch positiv, dass Versicherungspflicht für alle Menschen bestehe. So wäre gewährleistet, dass wirklich alle Menschen die für sie notwendige Behandlung erhielten.
Andrea Hess, stellvertretende Landesbezirksleiterin von Ver.di, zeigte Skepsis gegenüber dem Gesundheitsfond. Er sei der große Unbekannte, der aus einem Kompromiss zwischen zwei unterschiedlichen, nicht vereinbaren Systemen entstanden sei. Sie befürchte steigende Krankenkassenbeiträge, welche zu Lasten der Beschäftigten gingen. Es gebe keine Vorteile für die Versicherten, sagte sie. Außerdem würden die Kosteneinsparungen im Gesundheitswesen auf dem Rücken der dort Beschäftigten ausgetragen.
Dr. Dieter Hager, Direktor der Bio-Med-Klinik in Bad Bergzabern, erklärte, dass Deutschland immer noch das beste Gesundheitssystem der Welt verfüge, auch wenn sich in den letzten 10 Jahren einige Dinge nicht zum Positiven entwickelt hätten. Seiner Meinung nach bestehe in Deutschland im Gesundheitswesen eine Zweiklassenmedizin, da bei der GKV dem Patienten manche Leistungen vorenthalten würden. Positiv für Hager ist an der Gesundheitsreform das Aufbrechen des Kastensystems Krankenhaus und Ambulanz. Dies sei etwas gänzlich Neues. Auch die allgemeine Versicherungspflicht sei hervorzuheben, betonte er.
Dr. Gerald Gaß, Abteilungsleiter im Mainzer Gesundheitsministerium, erklärte, dass die Reform ein Kompromiss zwischen verschiedenen Ansätzen sei. Es gebe Positives und Negatives bei der Reform. Er bedauerte, dass die Privaten Krankenkassen nicht stärker in die Reform einbezogen wurden und der Beitragssatz sich nicht nach allen Einkommensarten errechne. Positiv zu bewerten sei der Basistarif bei den Privaten Krankenkassen und der Strukturausgleich zwischen den Krankenkassen, der für mehr Gerechtigkeit sorge. Auch die Wahltarife seien positiv zu bewerten. Die Strukturen der Reform ermöglichten zukünftig eine finanzierbares Gesundheitssystem, das „besser ist als sein Ruf“. „ Es wird sich auch zeigen, dass in der neuen Gesundheitsreform viel Dynamik steckt“, betonte er am Ende seiner Ausführungen.

 

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