[Darstellung Größer 1 wählen.] [zum Inhalt (Taste Alt+8).] [zur Auswahl (Taste Alt+7).] (Taste Alt+6).

SPD Oberotterbach.

:

Counter :

Besucher:1575871
Heute:223
Online:5

News-Ticker :

30.03.2026 18:07 Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken
Eine verlängerte Nutzung von Kohlekraftwerken nach 2038 wäre weder notwendig noch sinnvoll Die Erneuerbaren sind die sauberste, sicherste und kostengünstigste Form der Erzeugung.  Es bedarf allerdings nun auch des entschlossenen Willens der Koalition und der federführenden Bundeswirtschaftsministerin, die gesetzlichen Hebel weiter auf eine systemische Umstellung zur Nutzung Erneuerbarer Energien zu stellen. „Eine verlängerte Nutzung von… Nina Scheer zur Reaktivierung von Kohlekraftwerken weiterlesen

25.03.2026 17:51 Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm
67 Maßnahmen, sieben Ministerien, ein Klimaschutzprogramm Die aktuelle Weltlage mit Konflikten, die sich massiv auf unsere Energieversorgung auswirken, zeigt eindeutig: Wir müssen schnell unabhängig von fossilen Energieträgern werden. Das heute von Bundesumweltminister Carsten Schneider vorgelegte Klimaschutzprogramm zeigt einen fairen Weg zur Erreichung der Klimaziele 2030 sowie für mehr Versorgungssicherheit auf. „Dieses Klimaschutzprogramm ist für die… Jakob Blankenburg zum Klimaschutzprogramm weiterlesen

25.03.2026 17:50 Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts
Ich begrüße die Impulse von Bundesfinanzminister Lars Klingbeil ausdrücklich. Deutschland steht an einem Wendepunkt. Wir brauchen ein neues Wirtschaftsmodell: eines, das konsequent auf Innovation setzt, technologische Führerschaft ermöglicht und zugleich dafür sorgt, dass Wohlstand in der Breite der Gesellschaft ankommt. „Innovation und Gerechtigkeit sind die Grundlage für nachhaltiges Wachstum und breiten Wohlstand in Deutschland. Deshalb… Eine notwendige strategische Perspektive für die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts weiterlesen

11.02.2026 21:41 Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz
Barrierefreiheit nützt uns allen Die Bundesregierung treibt die Barrierefreiheit voran: Das Kabinett hat am Mittwoch eine Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes auf den Weg gebracht. SPD-Fraktionsvizin Dagmar Schmidt spricht von einem wichtigen Schritt. „Der Gesetzentwurf zur Reform des Behindertengleichstellungsgesetzes bedeutet einen wichtigen Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Er stärkt die Rechte von Menschen mit Behinderungen und… Dagmar Schmidt zum Behindertengleichstellungsgesetz weiterlesen

11.02.2026 21:39 Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus
Rekord im Tourismus – Strategie, gute Arbeit und verlässliche Politik zahlen sich aus Stefan Zierke, tourismuspolitischer Sprecher: Der Deutschlandtourismus erreicht mit 497,5 Millionen Gästeübernachtungen einen neuen Rekord. Klare Strategie, engagierte Beschäftigte und verlässliche Politik sorgen für Wachstum, stärken die Betriebe und sichern gute Arbeit – für einen wirtschaftlich starken, sozial gerechten und nachhaltigen Tourismus in allen… Stefan Zierke zur Entwicklung im Deutschlandtourismus weiterlesen

Ein Service von info.websozis.de

 

Landrätin Theresia Riedmaier: „Voller Stolz zeigen, was hier getan wird" :

Veranstaltungen

BAD BERGZABERN:

Gesundheitsministerin Malu Dreyer als Gast beim „Forum SÜW" der SPD-Fraktion im Kreistag SÜW

Mit zunehmender Bedeutung der Gesundheitswirtschaft angesichts der demografischen Entwicklung, des Entstehens neuer Bedürfnisse und veränderten Konsumverhaltens rechnet die Gesundheitsministerin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer. Es handle sich um einen Wirtschaftssektor, der weiter wachsen werde, versicherte sie beim „Forum SÜW", einer Veranstaltungsreihe der SPD im Kreis Südliche Weinstraße, die sich am Samstag in der Cafeteria der Therme in Bad Bergzabern mit den Chancen des „Bad Bergzaberner Landes" befasste, sich als „Gesundheitsregion der Zukunft" zu profilieren. Dreyer führte den sich immer stärker herausbildenden Begriff der Gesundheitswirtschaft auf die Erkenntnis zurück, dass um den Kernbereich von Krankenhäusern, Kliniken und Apotheken sich Zulieferer und Vorleister aus Rand- und Nebenbereichen gruppierten, die sich vom Tourismus bis zur Ernährung und zum Bauwesen erstreckten und als Gesamtheit betrachtet werden müssten, wenn man Ressourcen besser nutzen wolle. Nach ihren Angaben sind in der Gesundheitswirtschaft 14,5 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten tätig, und diese weise ein Wachstum von über 13 Prozent auf.

Die Ministerin befürwortete ein gemeinsames Vorgehen aller einander ergänzenden Bereiche, forderte barrierefreies Denken bei allen Maßnahmen und hielt es für notwendig, „qualifizierte Kräfte" an die Entwicklung zu binden. Als Teilnehmer der Diskussion ergänzten die Ärzte Dr. Fred-Holger Ludwig mit seinem Hinweis auf die „geriatrische Reha" als Pilotprojekt und Professor Dr. Harald Massur, der den Blick auf „die gute alte Versorgung als die weniger spektakuläre Medizin" lenkte, die Palette der zu betrachtenden Bereiche.

In der von dem Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion Klaus Stalter geleiteten Podiumsdiskussion fasste Landrätin Theresia Riedmaier in einer Erfolgsbilanz seitheriger Maßnahmen um die Gesundheitseinrichtungen in Bad Bergzabern zusammen, man könne „voller Stolz zeigen", was hier getan und mit einer großen Kraftanstrengung im Umfang von über zwölf Millionen Euro erreicht worden sei, ohne die es in wenigen Jahren die Therme wohl nicht mehr geben würde. Diese bezeichnete sie als den Kern der Gesundheitswirtschaft in Stadt und Region. An die Bad Bergzaberner richtete sie den Appell, das Positive zu sehen und nachzudenken, was daran noch verbessert werden könne.

Die Brücke zum Tourismus schlug Bad Bergzaberns Verbandsbürgermeister Hermann Bohrer, für den die Gesundheitswirtschaft ein Zukunftsmarkt ist, „der sich hier gut entwickeln kann". Mit großer medizinischer Kompetenz vor Ort dank Kliniken und fachlich ausgerichteter Ärzte seien Stadt und Region gut gerüstet. Mit dem in den kommenden Jahren bevorstehenden „Stadtumbau", so Bohrer, werde Bad Bergzabern versuchen, die Rahmenbedingungen noch zu verbessern, wenngleich bereits heute Bad Bergzabern mit der Verfügbarkeit einschlägiger Dienste in die Spitzengruppe vergleichbarer Körperschaften gehöre.

Zur Erhöhung der Attraktivität Bad Bergzaberns ermutigte der Leiter der Arbeitsagentur Südpfalz, Jürgen Czupalla, Stadt und Region dazu, „Medizintechnik heranzuholen". Er äußerte sich zu den Auswirkungen der Gesundheitswirtschaft auf den Arbeitsmarkt und stellte den Durchschnittsanteil von sieben Prozent, den die Gesundheitsberufe einnehmen, die 14 Prozent an der Südlichen Weinstraße - bei starker Konzentration auf Bad Bergzabern - gegenüber. Zugleich wiesen sie einen hohen Frauenanteil auf. Die Altersschichtung lasse einen hohen Bedarf an Ersatzbeschäftigung in einigen Jahren bereits jetzt erkennen.

Inge Bauer, Geschäftsführerin der Therme, sieht ein Jahr nach der Neueröffnung wieder einen guten Stand erreicht. Auf ihm weiterzubauen ist für sie sowohl Chance wie Herausforderung. Mit ihren fast 40 fest angestellten Mitarbeitern strebe die Therme mit weiteren Angeboten, die im zunehmenden Wettbewerb der Kassen an Bedeutung gewinnen würden, nach Qualitäts-Management und Zertifizierung und nach Vernetzung mit Kliniken und Tourismus.

Der Vorstehende der SPD Südliche Weinstraße und Landtagsabgeordnete Alexander Schweitzer setzte sich für gruppen- und organisationsübergreifende Abstimmungsgespräche ein, die die Stärke des Bad Bergzaberner Landes als Gesundheitsregion stärker bewusst machen sollen. Auch im Hinblick auf die in Aussicht stehende Wirtschaftsförderung müsse dieser Weg beschritten werden, sagte Schweitzer zum Abschluss. (hd)

REUTERM

Quelle:
Verlag: DIE RHEINPFALZ
Publikation: Pfälzer Tageblatt - Ausgabe Weinstraße
Ausgabe: Nr.60
Datum: Montag, den 12. März 2007
Seite: Nr.28

 

Homepage SPD Südpfalz

- Zum Seitenanfang.