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SPD Oberotterbach.

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News-Ticker :

12.10.2026 17:43 Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas
Ich danke Bärbel Bas von Herzen für ihren Einsatz, ihre Haltung und ihr Engagement. Wir kämpfen weiter gemeinsam für die soziale Demokratie. „Bärbel Bas hat heute Morgen ihren Rücktritt von Partei- und Ministeramt erklärt. Ich habe großen Respekt vor ihrer Entscheidung. Sie trifft sie aus persönlichen Gründen, die ich zutiefst respektiere. Als Ministerin und Vorsitzende… Matthias Miersch zum Rücktritt von Bärbel Bas weiterlesen

09.10.2026 17:40 Wichtiges Signal für den Wohnungsbau
Die Fortführung und Aufstockung des EH55 Programms bis zum Jahresende ist ein wichtiges Signal für die Bauwirtschaft. Nun sollten die neuen Fördermöglichkeiten konsequent genutzt werden, um den dringend benötigten Neubau anzukurbeln. „Die Aufstockung der Förderung für den Neubau im Effizienzhausstandard 55 Plus und die Fortführung des Programms bis zum Jahresende sind ein wichtiges Signal für… Wichtiges Signal für den Wohnungsbau weiterlesen

26.09.2026 19:01 Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung
Jetzt braucht es einen gemeinsamen Aufbruch für Olympia. München setzt sich durch. Nachdem die Evaluierungskommission die Konzepte von München und KölnRheinRuhr nahezu gleichauf bewertet hatte, haben sich die Delegierten der außerordentlichen Mitgliederversammlung nun für München als deutsche Bewerberstadt entschieden. Wir gratulieren München und allen Beteiligten zu diesem überzeugenden Konzept. Sonja Eichwede, stellvertretende Vorsitzende: „Herzlichen Glückwunsch… Sonja Eichwede und Bettina Lugk zur Olympia-Entscheidung weiterlesen

25.09.2026 19:03 Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing
Umsetzung von EU-Regeln gegen Greenwashing: Koalition schafft pragmatische Lösung für Altwarenbestände Am 27. September 2026 treten neue Regeln in Kraft, nach denen Umweltaussagen in der Werbung oder auf Produktverpackungen jetzt klar und nachvollziehbar belegt werden müssen. Um einen pragmatischen und verhältnismäßigen Umgang mit Altbeständen sicherzustellen, justieren wir nach. Carmen Wegge, rechts- und verbraucherpolitische Sprecherin: „‘Einfach… Wegge/Heselhaus zu EU-Regeln gegen Greenwashing weiterlesen

14.09.2026 17:56 Zollkodex
Jeden Tag kommen Millionen Kleinsendungen aus Drittstaaten in die EU. Die enorme Menge erschwert wirksame Kontrollen erheblich. Allein im Jahr 2024 wurden 4,6 Milliarden Pakete mit einem Warenwert von weniger als 150 Euro in die EU eingeführt – 91 Prozent davon über chinesische E-Commerce-Plattformen. Das sind mehr als doppelt so viele wie noch 2023, als… Zollkodex weiterlesen

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Gebhart versucht das schwarz-gelbe Atomdesaster schönzureden – Wieder eine Chance verpasst :

Pressemitteilung

"Wir bedauern sehr, dass der CDU-Abgeordnete Thomas Gebhart sich so unkritisch ins kurvenreiche Fahrwasser der schwarz-gelben Bundesregierung begeben hat. Mit seinen jüngsten Äußerungen in der Rheinpfalz redet er dieser unaufrichtigen und inkonsequenten Politik das Wort", so Barbara Schleicher-Rothmund, Kreisvorsitzende der SPD Germersheim, Maximilian Ingenthron, Vorsitzender des SPD-Stadtverbandes Landau und Thomas Hitschler, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks Südpfalz. "Herr Gebhart ist noch nicht einmal bereit einzuräumen, dass die Laufzeitverlängerung, für die er selbst im Bundestag gestimmt hat, ein gewaltiger Fehler war.

Wahr ist: Die Regierungsparteien sind vor den Interessen von Konzernen eingeknickt und haben so eine klare Perspektive für den geordneten Ausstieg gekippt. Wir könnten auf dem Weg in ein Zeitalter zukunftgerichteter Energieversorgung heute schon einen Riesenschritt weiter sein. Statt die Autobahn zum Atomausstieg zu nehmen bevorzugt Herr Gebhart offenbar die Fahrt über Feldwege.

Herr Gebhart tut so, als sei das Thema AKW-Sicherheit nach der Katastrophe in Japan in völlig neuem Licht zu sehen. Doch die Sicherheitsmängel in deutschen AKWs und die verbleibenden Restrisiken sind doch seit Jahren bekannt und in der Diskussion. CDU und FDP haben sich diesen Fragen deswegen nicht gestellt, weil sie sich ihre Politik von den Atomkonzernen diktieren ließen. Herr Gebhart und seine Kollegen haben im Bundestag allem zugestimmt, was die Vormachtstellung von ENBW, EON, RWE und Vattenfall zementiert und den Konzernen weitere Milliardengewinne sichert.

Dass Herr Gebhart sich nun für deutlich kürzere Restlaufzeiten ausspricht, ist überfällig. Natürlich lässt er unerwähnt, dass CDU und FDP sich durch die Laufzeitverlängerung in eine Sackgasse manövriert haben und noch nicht im Ansatz wissen, wie sie da wieder herauskommen: Die neuen Atomgesetze enthalten so viele Zugeständnisse und Garantien für die AKW-Betreiber, dass Tür und Tor für gigantische Schadensersatzforderungen geöffnet sind. Die aktuellen Äußerungen von RWE sind nur der Anfang einer gigantischen Forderungswelle. Herr Gebhart bleibt die Antwort auf die Frage schuldig, wer dafür geradestehen soll.

Schon bei der Anordnung des Moratoriums hat die Bundesregierung das Haftungsrisiko elegant den Ländern zugeschoben. Wenn es um ein dauerhaftes Aus der jetzt vom Netz genommenen Meiler geht, muss schwarz-gelb endlich Verantwortung übernehmen: Wir fordern ein Bundesgesetz, das die Laufzeitverlängerung zurücknimmt, die Übertragung von Reststrommengen ausschließt und auch den Schutz vor Flugzeugabstürzen und Erdbeben zur Betriebsvoraussetzung macht.

Auch bei der Förderung Erneuerbarer Energien müssen CDU und FDP eingestehen, dass sie vor einem Scherbenhaufen stehen: Der zu hierzu eingerichtete Förderfonds sollte zu erheblichen Teilen aus den zusätzlichen Gewinnen der Atomkonzerne gespeist werden. Das gesamte Energiekonzept der Bundesregierung baut auf der Laufzeitverlängerung auf und fällt nun in sich zusammen. Deshalb brauchen wir schnell ein neues Energiekonzept, das den Ausbau der Erneuerbaren Energien zum Kern hat und hierfür eine ausreichende finanzielle Förderung sichert. Dazu müssen auch die großen Energiekonzerne ihren finanziellen Beitrag leisten – und die CDU ist gefordert, mit ihrer Lobbypolitik ein für alle Mal Schluss zu machen.

Wir sollten jetzt die Diskussion darüber intensivieren, was der Weg in eine zukunftsorientierte Energieversorgung für die Region bedeutet und wie er aussehen wird. Deshalb regen wir eine Energiekonferenz für die Südpfalz – und vielleicht sogar darüber hinaus – an. Politik, Verwaltungen, Energieversorger, Wirtschaftsverbände, Kammern, Umweltverbände und viele weitere Interessenträger könnten auf dieser Plattform die Perspektiven künftiger Energieversorgung in der Region erarbeiten. Gemeinsam sollten Anforderungen und Bedürfnisse diskutiert und formuliert werden, damit wir im Interesse aller an einem Strang ziehen. Wir wollen und müssen schnell und effizient die Weiterentwicklung dieses herausragenden Wirtschaftsfaktors vorantreiben.“

 

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